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Tops des Monats: Harry Potter and the Deathly Hollows Neckholder-Tops (Der Sommer ist bald vorbei) Flip-Flops (verursachen keine Blasen) x] Flops des Monats: Stubenhocker Lesemuffel Plateauschuhe

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Zitat des Monats: >Harry, wir haben Uranus von ganz nah gesehen!< (Gesagt von Ron in "Harry Potter und der Orden d. Phönix)

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Soo..Das ist jez meine Story..
Inhalt:
Lily Potter, Harry Potters kleine Tochter, macht sich auf nach Hogwarts. Sie kann es kaum erwarten. Doch in Hogwarts überschlagen sich die Ereignisse. Komsiche Dinge ereignen sich. Was ist nur los mit Hogwarts?

Aufbruch  in eine neue Welt

Das kleine rothaarige Mädchen mit unzähligen Sommersprossen auf der Nase blickte mit riesigen braunen Glubschaugen auf den schwarzen Zug, der sich vor ihr erhob. Weißer Dampf blies aus dem Zug und stieg in die Luft. Fasziniert starrte Lily Potter auf den Hogwarts Express. Sie konnte ihren Blick nicht losreisen.
„Lily, Süße – warte!“ , drang plötzlich eine Frauenstimme an Lilys Ohr. Sie zuckte leicht zusammen und wirbelte herum. Ginny Potter kam auf ihre Tochter zu. Arm in Arm mit ihrem Mann Harry, der vor sich einen Gepäckträger mit 3 Koffern und 2 Eulenkäfigen schob. Eine bernsteinfarbene und eine schneeweiße Eule blickten hektisch aus ihren Käfigen und kreischten manchmal. Lily grinste ihren Eltern entgegen. Endlich war es so weit. Sie würde nach Hogwarts fahren. Vor einem Monat hatte sie den Brief bekommen, der ihr gesagt hatte, dass sie an der Schule für Hexerei und Zauberei aufgenommen war. Den letzten Monat der Sommerferien hatte Lily nur damit verbracht, verschiedene Zaubersprüche zu üben, die ihr ihre Brüder beigebracht hatten. Doch ab heute würde sie Zaubersprüche selber lernen. Ungeduldig sprang sie von einem Bein aufs andere, während Harry begann ihre Koffer vom Gepäckträger zu hieven. Ginny strich sich ihr langes, rotes Haar aus dem Gesicht, legte ihre Hand auf Lilys Schulter und blickte ihr tief in die Augen.
„Bist du aufgeregt?“, fragte sie grinsend. Lily entfuhr ein kleiner Gluckser. Sie nickte. Ginny lächelte.
 „Nur keine Sorge, Schwesterherz. Albus hat es auch nach Gryffindor geschafft. Dann packst du das locker!“, sagte James Potter, Lilys ältester Bruder, während er grinsend und sich durch die Haare fahrend auf die anderen 3 zukam. Ginny warf James einen warnenden Blick zu. Dieser grinste nur von einem Ohr zum anderen. Lily mochte James von ihren beiden Brüdern am liebsten. Obwohl er manchmal etwas angeberisch war, hatte sie ihn echt gern. Da kam ein schwarzhaariger, grünäugiger Junge, in Begleitung eines blonden Mädchens auf sie zu. „Hey, Al. Hi, Jelena!“, grüßte James und zwinkerte dem blonden Mädchen zu. Dieses kicherte, verstummte aber sofort wieder, nachdem Albus ein Knurren in Richtung seines Bruders hatte hören lassen. „Hallo Jelena. Wo ist Dean?“, fragte Harry, der das Gepäck endlich abgestellt hatte. Jelena lächelte ihn an. „Dad ist mit Mum bei Mr. Weasley.“, verkündete Jelena. Harry nickte Ginny zu. „Ron und Hermine“
Im selben Moment kamen 6 Gestalten aus dem Rauch auf sie zu. Nur langsam verwandelten sich ihre Silouetten in erkennbare Gestalten. „Harry! Ginny!“, drang eine bekannte Stimme ihnen ans Ohr. Dean Thomas kam strahlend auf sie zu. Neben ihm stolzierte Luna Lovegood her, mit einem wie immer verträumten Blick. Beide hatten sich in den 21 Jahren kein bisschen verändert. Dean sah noch immer gleich aus wie zu ihrer Zeit in Hogwarts und Luna trug ihr Haar noch immer gleich lang und blond. Auch ihr verträumter Blick war ihr geblieben – und ihre Karottenohrringe. Und ihre Tochter Jelena war ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Hinter den beiden folgte eine kleine Familie von 4 Leuten. Ein rothaariger Mann mit Sommersprossen und eine junge Frau mit widerspenstigem braunem Haar eilten auf sie zu. Vor sich schoben sie, wie Harry und Ginny, einen Gepäckträger, bepackt mit 2 Koffern und einem Eulenkäfig. Gleich hinter Ron und Hermine erblickte Lily Hugo und Rose, die Kinder der beiden. Harry musste beim Anblick der kleinen Familie grinsen. Ron und Hermine – seine beiden besten Freunde.
Nach dem Tod von Voldemort hatten die beiden endlich zueinander gefunden. So wie Harry und Ginny. Hermine hatte begonnen im Zaubereiministerium zu arbeiten. So wie Ron. Harry hatte seine Berufung als Auror entdeckt, während Ginny zu Hause auf ihre 3 Kinder – James, Albus und Lily – aufpasste. Im selben Jahr, in dem Albus Severus Potter zur Welt gekommen war, hatte Hermine Rose geboren. Zwei Jahre später kamen Hugo  Weasley und Lily Potter auf die Welt. Alle beiden Familien lebten glücklich in Godric’s Hollow, nicht weit von einander entfernt. Ebenfalls in ihrer Nähe, hatten sich Dean und Luna Thomas nieder gelassen. Mit ihrer Tochter Jelena. Weiteres kümmerten sich Harry und Ginny noch um Harrys Patensohn Ted Remus Lupin, da seine Eltern im Kampf gegen Lord Voldemort ums Leben gekommen waren. Ted war mittlerweile 22 und war mit seiner Freundin Jessica Neil in ein anderes Haus in Godric’s Hollow gezogen, um seinem Patenonkel nicht zur Last zu fallen.
So waren die Jahre schnell vergangen und bald war der Tag gekommen, an dem James nach Hogwarts aufgebrochen war. Wie zu erwarten, war er nach Gryffindor gekommen und war mittlerweile Mitglied des Quittichteams von Gryffindor. Ein Jahr später waren Albus und Rose nach Hogwarts gegangen. Beide waren ebenfalls nach Gryffindor gekommen. Und heute – 2 Jahre danach – sollte sich Lily gemeinsam mit Hugo auf den Weg nach Hogwarts machen. Lily war so aufgeregt, dass sie heute schon fünfmal aufs Klo gegangen war.
Als Hermine und Ron bei der kleinen Gruppe ankamen umarmten sich alle stürmisch. Rose und Hugo strahlten bis über beide Ohren. „Hi Lily! Bist du schon aufgeregt?” , fragte Hermine und blickte Lily mit einem aufmunternden Blick an. Lily nickte. Alle lachten. Plötzlich ließ der Zug ein kräftiges Pfeifen hören, dass die Abreise ankündigte. „Also. Ich werde dann einmal meine Klassenkameraden suchen! Tschau, Mum, tschau, Dad!“ , verabschiedete sich James, warf den Weasleys und den Thomas noch einen Blick zu und verschwand dann in Richtung Zug. „Wir werden uns dann auch mal aufmachen, oder Jelena? Rose kommst du mit?“, fragte Albus, während er Ginny einen Kuss auf die Wange drückte und Harry umarmte. Rose nickte stürmisch, umarmte ihre Eltern, packte ihr Gepäck und Jelena, Albus und sie verschwanden im Dampf des Zuges. Ginny seufzte.
„So keine Lily. Jetzt geht es los“, sagte sie, ließ sich in die Hocke sinken und schloss ihre Tochter in die Arme. Sie wollte sie nicht mehr loslassen. „Ginny, du erdrückst sie!“, rief Ron, der die intensive Umarmung seiner Schwester mitbekam. Ginny lachte und ließ Lily los. Harry ging auf seine Tochter zu. „Lass dich nicht von deinen Brüdern und schon gar nicht von Peeves ärgern, okay? Und falls du nicht nach Gryffindor kommst, keine Sorge, alle Häuser sind gleich gut! Ach ja.. und halte dich fern von Ärger“, sagte Harry grinsend. Lily musste lachen und umarmte ihren Vater.
Wieder ließ der Zug ein Pfeifen vernehmen. Lily gluckste und zuckte zusammen. „Tschau, Onkel Ron, auf wiedersehen Tante Hermine!“, sagte Lily schnell, packte Hugo am Arm, der seinen Koffer mit sich mitschleppte, und zerrte ihn in Richtung Zug. Gemeinsam betraten sie denn Hogwarts Express. Er war vollgestopft von Schülern. „Oje.. Wir müssen meinen Koffer finden. Dad hat ihn bereits in ein Abteil verladen.“, stöhnte Lily. Sie kämpften sich eine Weg durch die schwatzende Schülermenge. Ein paar Mal wurden sie von einigen angerempelt. Hugo und Lily blickten in jedes Abteil, doch in keinem war Lilys Koffer. Schließlich fanden sie ihn. Er stand in einem der letzten Abteile, in dem ein junges Mädchen und zwei Jungen saßen. Lily öffnete die Abteiltür. Die Jungen hoben den Kopf. Das Mädchen wandte ihren Blick nicht vom Fenster und starrte weiterhin auf den Bahnhof von King’s Cross. „Hallo!“, sagte Lily freudig und zerrte Hugo hinter sich ins Abteil. Beide verstauten ihre Koffer auf der Ablage und setzten sich. „Hallo!“, erwiderte einer der Jungen. Er hatte dunkelblondes, etwas längeres Haar, blau-graue Stahlaugen, eine Stupsnase und ein Lächeln auf dem Gesicht. Der andere Junge hatte schwarzes, kinnlanges Haar und eine lange Nase. Seine Augenbrauen waren hochgezogen und er runzelte bei Lilys und Hugos Anblick leicht die Stirn. Seine haselnussbraunen Augen schienen Lily zu durchbohren. Das Mädchen sagte ebenfalls nichts. Es saß nur stumm da und blickte starr auf den Bahnhof. Seine blonden Locken fielen ihm ins Gesicht und Lily konnte nicht erkennen, wie sie im Gesicht aussah.
Lily hatte sich gegenüber dem Mädchen hingesetzt und blickte aus dem Fenster. Hugo hatte neben dem Mädchen Platz genommen und saß nun zwischen den Jungen und dem seltsamen Mädchen. Lily erblickte ihre und Hugos Eltern. Sie standen nebeneinander und unterhielten sich. Ab und zu warfen sie flüchtige Blicke in Richtung des Hogwarts Expresses. Mit einem kleinen Ruck setzte sich der Zug in Bewegung. Nun wandten sich die 4 Erwachsenen dem Zug zu und suchten alle Fenster nach ihren Kindern ab. Lily grinste und begann zu winken. Harry entdecke sie und winkte zurück. Bald schon taten es ihm Ginny, Hermine und Ron gleich. Auch Hugo winkte seinen Eltern noch so lange zu, bis der Zug eine Kurve fuhr und sie nicht mehr zu sehen waren. Lily ließ sich in ihren Sitz sinken und lächelte. Es war so weit. `Hogwarts wir kommen!`, dachte sie.

Lily sah begeistert aus dem Fenster. Die Landschaft draußen veränderte sich alle paar Minuten. Sie war so fasziniert davon, dass sie nicht einmal merkte, wie die Abteiltür aufgeschoben wurde und 2 Mädchen eintraten. „Hallo! Ist hier noch etwas frei?“, fragte eines der Mädchen. Nun fuhr Lily herum. Zwei große Mädchen, beide blond und blauäugig standen in der Tür. ‚Das sind sicher Zwillinge’, schoss es Lily durch den Kopf. Hugo nickte und die beiden Mädchen betraten das Abteil. Im Schlepptau hatten sie zwei Koffer und einen Eulenkäfig. Zwei braune Eulen starrten Lily mit runden Knopfaugen an. Die beiden verstauten ihr Gepäck und ließen sich auf den Plätzen neben Lily sinken. „Hi ich bin Ashlee McKenzie und das ist meine Schwester Anna!“, sagte eines der Mädchen wobei sie abwechselnd auf sich und ihre Schwester zeigte. „Hallo. Ich bin Lily Potter und das ist Hugo Weasley. Ist das auch euer erstes Jahr in Hogwarts?“, stellte Lily sich und Hugo vor. Die beiden Schwestern nickten. „Bist du die Tochter von Harry Potter? Und du der Sohn von Ron und Hermine Weasley?“ , fragten sie dann. Dabei starrten sie zwischen Lily und Hugo hin und her. Nun richteten auch die Jungen ihre Aufmerksamkeit auf das Gespräch. Und sogar das sonderbare Mädchen zuckte ein wenig zusammen. „Ja, dass bin ich.“, grinste Lily, „Ihr seit Zwillinge, oder? Wie kann man euch denn unterscheiden?“ Die beiden Mädchen kicherten. Anscheinend fanden sie Lilys Neugierde amüsant. „Das ist gar nicht schwer.“, sagte das Mädchen, das Lily am nächsten saß, „Ashlee hat Sommersprossen, ich nicht, siehst du?“ Anna deutet auf ihre Schwester und Lily erblickte ganz leichte Sommersprossen, die aber fast nicht zu sehen waren. Sie nickte aber. Für einen Moment herrschte Schweigen. Schließlich ergriff Anna das Wort: „Und wer seit ihr?“ Dabei blickte sie die beiden Jungen und das Mädchen an. Der dunkelblonde Junge antwortete: „Ich bin Fabian Corner und gehe in die 2. Klasse in Hogwarts im Hause Ravenclaw. Und das ist Derek Patil. Er besucht ebenfalls die 2. Klasse, kommt aber aus Slytherin.“ Anna nickte, wobei ihre blauen Augen auf Fabian ruhten. Slytherin. Lily schauderte. Auch wenn ihr Dad gesagt hatte, dass es egal war, in welches Haus sie kam, sie wollte nicht nach Slytherin. Ihre Brüder waren beide nach Gryffindor gekommen und auch ihre Eltern kamen aus Godric Gryffindors Haus. Slytherin hatte den schlechtesten Ruf von den vier Häusern – Gryffindor, Ravenclaw, Huffelpuff und Slytherin. Es hatte schon viele schwarze Magier hervorgebracht – unter anderem auch den größten unter ihnen – Lord Voldemort. Doch diesen hatte ihr Dad vor 22 Jahren besiegt – in einem Duell in der Großen Halle von Hogwarts.
„Wie heißt du?“, Lily vernahm Annas Stimme und schreckte aus ihren Gedanken. Doch sie musste feststellen, dass diese Worte von Ashlee gekommen waren, die rechts von ihrer Schwester saß. Und sie waren an das blonde Mädchen gerichtet. Dieses hatte ihren Kopf noch immer zum Fenster gerichtet und blickte hinaus. Es zuckte leicht zusammen, als Ashlee sie ansprach. „Das ist Julie Meyer.“, sagte plötzlich Fabian, „Sie kommt aus Ravenclaw – ebenfalls 2. Jahr.“ Ashlee schien sich mit dieser Antwort zufrieden zu geben, doch sie warf einen kurzen Blick in Richtung Julies. Doch diese rührte sich nicht.
Lily wandte ihren Kopf ebenfalls zum Fenster. Nun zog die Landschaft immer schneller an ihnen vorbei. Der Himmel war plötzlich von dicken Regenwolken bedeckt. Doch die Landschaft sah noch immer so schön aus wie vorher. Nur mühsam konnte Lily ihren Kopf wieder abwenden. Sie schätze, dass sie seit einer Stunde unterwegs waren. Lily blickte sich im Abteil um. Hugo beobachtete Fabian und Derek, die ein Kartenspiel spielten. Anna hatte ein Buch aufgeschlagen und las konzentriert darin. Ashlee jedoch starrte nur ins Leere. „In welches Haus möchtest du gerne?“, fragte Lily Ashlee schließlich. Diese schreckte hoch und sah Lily an. Auch Hugo setzte sich gerade hin und blickte Lily an. Anna hob ebenfalls ihren Kopf. Ashlee brauchte einen Moment, bis sie sich wieder gefangen hatte. „Unsere ganze Familie war bis jetzt in Huffelpuff und ich schätze, wir werden auch dort landen, oder Anna?“, fragte Ashlee und blickte ihre Schwester an. Diese nickte gedankenverloren. „Obwohl... Ich würde gerne nach Gryffindor.“, ließ sie dann vernehmen. Ashlee riss ihre Augen auf. „Das hast du nie zu mit gesagt. Ich dachte du bist auch so begeistert von Huffelpuff wie ich!?“, platze Ashlee heraus. Anna sah sie nur mit ihren blauen Augen an und wandte sich dann wieder ihrem Buch zu. „Meine ganze Familie war in Gryffindor. Ich habe Angst wo anders zu landen.“, ließ Lily plötzlich etwas kleinlaut hören. „Aber es ist doch egal. Alle Häuser sind gleich gut. Außer Slytherin vielleicht.“, sagte Ashlee, wobei sie sich einen bösen Blick von Derek einfing. Mit einer entschuldigenden Geste in Dereks Richtung fuhr Ashlee fort: „Anna. Unsere Ur-ur-ur-ur Großeltern waren schon in Huffelpuff und ich glaube nicht, dass du diesen ‚Familienfluch’ brechen kannst.“ „Aber warum nicht?“, mischte sich Hugo ein, „Ich meine... kennst du Sirius Black? Seine ganze Familie hat in Slytherin gelernt, während er als einziger, zusammen mit Lily’s Großvater, nach Gryffindor kam.“ Anna sah wieder von ihrem Buch auf. „Von Black habe ich gehört. Man hat ihn als Blutsverräter beschimpft und unschuldig in Askaban eingesperrt, oder?“ Hugo nickte. „Es hat eigentlich nichts mit der Familie zu tun, in welches Haus du kommst. Nur mit deinem Charakter“ Anna nickte leicht, während Ashlee Hugo stirnrunzelnd ansah. „Aber du bist Mutter sehr ähnlich, An“, brachte Ashlee schließlich hervor. „Ja. Ich habe nur gesagt, dass ich gerne nach Gryffindor möchte. Ich hätte auch nichts gegen die anderen 3 Häuser“, sagte Anna. Aber dies sagte sie nur, um ihre Schwester zu besänftigen. Lily spürte es. Die nächste Stunde verbrachten sie damit, über die 4 Häuser in Hogwarts zu diskutieren und über deren Vor- und Nachteile. Gerade als Lily von dem erzählen wollte, was ihr Dad ihr über die Auswahl erzählt hatte, ging die Abteilungstür nochmals auf. Eine rundliche Frau, mit Grübchen in der Wange blickte ins Abteil. Vor sich schob sie einen Wagen, der mit Süßigkeiten beladen war. Lily, die Geld von ihren Eltern bekommen hatte, kaufte sich drei Schokofrösche und einige Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen. Auch Hugo kaufte sich etwas. Beladen mit Süßigkeiten setzten sich beide wieder zufrieden in ihre Sitze. Kaum war die Frau aus der Abteiltür verschwunden, tauchte hinter ihr ein Junge mit verstruppeltem schwarzen Haar auf. Er schob sich durch die Abteiltür und sah sich prüfend um. Hinter ihm standen ein Junge und ein Mädchen, die neugierig in das Abteil blickten. „Lily! Da bist du ja!“, rief James und fuhr seiner Schwester durch ihr rotes Haar. Lily grinste ihn an. „Was gibt’s denn, James?“, fragte sie. Doch ihr Bruder hatte sich bereits Anna und Ashlee zugewandt. Mit interessierten Augen beobachtet er Anna. Diese hielt seinem Blick stand und musterte ihn ebenfalls. Plötzlich grinste James und sagte: „Hi. Ich bin James Potter, Lilys Bruder und Jäger in der Gryffindor Quittichmannschaft.“ Anna nahm seine Hand und drückte sie. „Ich bin Anna McKenzie. Und das ist meine Zwillingsschwester Ashlee.“ James nickte Ashlee zu, dann drehte er sich um und klopfte Hugo auf die Schultern. Der Junge und das Mädchen, die James begleitet hatten, starrten unsicher in das Abteil. Der Junge hatte braunes, längeres Haar und das Mädchen hatte braune, glatte Haare. „James, warum bist du hier?“, fragte Lily schließlich noch einmal. James wandte sich wieder seiner Schwester zu. „Ich wollte nur einmal nach dir sehen. Darf ich nicht?“, fragte James mit gespielt vorwurfsvollem Ton. „Doch, doch.“, Lily nickte. „Ach ja. Ich wollte dir auch noch Julia und Zac vorstellen.“, fuhr er fort und deutet auf seine beiden Begleiter. Julia lächelte und reichte Lily ihre Hand. Lily erwiderte den Händedruck und nickte Zac zu. „Ihr zieht euch besser eure Umhänge an. Wir sind gleich da!“, sagte Julia schließlich und deutet aus dem Fenster. Hugo, Lily, Anna und Ashlee drängten ans Fenster. Mittlerweile war es dunkel geworden. Trotzdem erkannten sie in nicht mehr allzu weiter Ferne die Lichter und Umrisse Hogwarts. Es war ein riesiger Schatten, beleuchtet durch Millionen von Lichtern. Lily drehte sich freudig zu James um. Dieser grinste sie verschmitzt an.

Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei

Der Zug kam mit einem kurzen Ruck zum Stehen. Lilys Herz hüpfte vor Aufregung. Hogwarts. Endlich sie waren da. Lily, Anna, Ashlee und Hugo drängten aus ihrem Abteil. Julie, Derek und Fabian waren schon vorher gegangen. Der Gang des Zuges war voll von plaudernden Schülern und es staute sich ein wenig. Lily hatte das Gefühl, dass es Ewigkeiten dauerte, bis sie schließlich den Ausgang erreichte. Sie spürte die warme Nachtluft und roch den Regen, der nach vor kurzem hier niedergeprasselt war. Mit einem Satz sprang sie auf den Bahnhof und auf den glitschigen Asphalt. Der Nachtwind durchzauste ihre Haare. Lärm war rund um sie. Schüler strömten in alle möglichen Richtungen. Lily spürte Hugos Hand, die ihn am Handgelenk packte und weiterzog. Auch bemerkte sie, dass Anna direkt hinter ihr war. Ihr blondes Haar stach aus der Menge. Doch von Ashlee war keine Spur. Die drei stellten sich ein Stück abseits der aus dem Zug strömenden Schülerschar auf. „Wo ist Ashlee?“, fragte Lily Anna. Diese zuckte nur mit den Schultern. Lily ließ ihren Kopf suchend über die Menge kreisen. Sie glaubte, Albus Stimme zu hören. Doch es konnte natürlich auch Einbildung sein.

 

„Erstklässler zu mir! Erstklässler hier her!“, rief plötzlich eine donnernde Stimme. Lily, Anna und Hugo schreckten zusammen. Die Stimme war so gewaltig, dass die den anderen Lärm leicht überdröhnte. Plötzlich erblickte Lily eine riesige Lampe, die in ihrer Nähe geschwenkt wurde. „Dort“, deutete sie den anderen beiden und sie gingen auf die Lampe zu. Sie wurde von einem übermenschlich großen Mann gehalten – Hagrid!

 

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